Erfolgreiche Teilnahme am Festumzug

Der Verein Vogtland 89 e.V. bedankt sich bei allen Auf- und Abbauhelfern, Ordnern, Transparent-Trägern und Flugblatt-Verteilern, die am Festumzug anlässlich 900 Jahre Plauen teilgenommen haben. Einer der beiden Original-Feuerlöschzüge, die am 7. Oktober 1989 als Wasserwerfer gegen friedliche Demonstranten zum Einsatz kamen, war beim Festumzug zweifellos ein Hingucker! Hunderte Flugblätter wurden durch uns und die Kollegen von der Markus- und Paulusgemeinde an die Zuschauer verteilt. Wir erhielten zahllose positive Reaktionen links und rechts des Demonstrationszugs. Am Sonntagmorgen berichtete das Vogtlandradio im Interview mit Steffi Müller-Klug vom Dachverband Stadtmarketing. Tino Peisker von TILEO hat unsere Aktion ausführlich in Bild und Ton begleitet. Die nächste Veranstaltung des Vereins findet am 30. September im Malzhaus Plauen statt.  Hier wollen wir insbesondere fragen, wie es mit der Umsetzung des Informations- und Dokumentationszentrums (IDZ) vorangeht, für das der Stadtrat gestimmt hatte. Am 5. November ist eine weitere Veranstaltung mit Zeitzeugen in der Scheune Dreiländereck Ebmath geplant.

11. Deutsch-Deutsche Filmtage Hof-Plauen 2021

Die diesjährigen Deutsch-Deutschen Filmtage werden am 12. November 2021, 19:30 Uhr im Capitol Kino in Plauen durch Herrn Oberbürgermeister Steffen Zenner eröffnet. Im Capitol Kino Plauen und im Central Kino Hof werden insgesamt sieben Dokumentarfilme zu Themen jüngster deutscher Geschichte gezeigt. Im Anschluss an die Filmpräsentationen finden wieder Gesprächsrunden mit Regisseuren und Zeitzeugen statt.

D-Mark, Einheit, Vaterland – Das schwierige Erbe der Treuhand
Zu Gast:

In Plauen: Dr. Roland Löffler (Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung),
In Hof: Dr. Ludwig Unger (Referatsleiter Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit), In Plauen und Hof: Dr. Andreas Malycha (wiss. Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, Forschungsgebiet u.a.: Geschichte der Treuhand)
Plauen: Freitag, 12.11.2021, 19:30 Uhr
Hof: Samstag, 13.11.2021, 11:00 Uhr

Aufbruch zur Demokratie – Runde Tische in der DDR
Zu Gast: Steffen Kollwitz und Manfred Sörgel (Zeitzeugen)
Hof: Freitag, 12.11.2021, 16:00 Uhr
Plauen: Samstag, 13.11.2021, 14:00 Uhr

Eine Zeitreise mit „Kennzeichen D“ – 7 x Deutsches aus Ost und West
Zu Gast: Joachim Jauer (ehemaliger Redaktionsleiter, ZDF-Osteuropakorrespondent und Berliner ZDF-Studioleiter sowie Autor), Holger Kulick (langjähriger Redakteur der Fernsehmagazine „Kennzeichen D“ und „Kontraste“, heute tätig für die Redaktion www.deutschlandarchiv.de der Bundeszentrale für politische Bildung)
Plauen: Samstag, 13.11.2021, 18:00 Uhr
Hof: Sonntag, 14.11.2021, 11:00 Uhr

Als Mutti in den Westen ging – Die verlassenen Kinder
Zu Gast: Eberhard Weißbarth (Regisseur)
Plauen: Sonntag, 14.11.2021, 14:00 Uhr
Hof: Montag, 15.11.2021, 17:00 Uhr

Das Ende der NVA – Wie die Bundeswehr die DDR-Volksarmee übernahm
Zu Gast: Dhany Sahm (Hauptmann der Bundeswehr)
Hof: Sonntag, 14.11.2021, 14:00 Uhr
Plauen, Sonntag, 14.11.2021, 18:00 Uhr

Die Vergessenen – Tod, wo andere Urlaub machen
Zu Gast: Dr. Sabine Kuder (Bundesstiftung Aufarbeitung), Henry Krause (Zeitzeuge)
Hof: Montag, 15.11.2021, 11:00 Uhr
Plauen: Montag, 15.11.2021, 15:00 Uhr

Das Treffen der Spione
Zu Gast: Dr. Helmut Müller-Enbergs (Adj-Prof. der Syddansk Universitet, DK), Anke Ertner (Regisseurin)
Plauen: Montag, 15.11.2021, 17:00 Uhr
Hof: Dienstag, 16.11.2021, 17:00 Uhr
Programmänderungen vorbehalten.
Es sind die geltenden Hygieneschutzmaßnahmen zu beachten.
Ansprechpartnerin: Steffi Behncke, Kulturreferat der Stadt Plauen (Tel.: +49 3741 291-2342, E-Mail: steffi.behncke@plauen.de

Kooperationspartner

Capitol Kino Plauen
Central Kino Hof
Bundesstiftung Aufarbeitung
Deutsche Gesellschaft e.V.
Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.
Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
Bayerische Landeszentrale für politische Bildung
Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Sparkasse Vogtland
VR Bank Bayreuth-Hof eG
Soroptimist International, Club Plauen/Vogtland
Soroptimist International, Club Hof/Saale
vierland

Spender
– LBS, Bausparkasse der Sparkasse, Thomas Lörner
– Rohrbach Hof, Personal- und Unternehmensberatung

Stimmen für ein IDZ (26): Manfred Sörgel

Zum Abschluss der Serie mit Stimmen für ein IDZ kommt nun der Vorsitzende des Vereins Vogtland 89 e.V. zu Wort. Das ehemalige Mitglied der Gruppe der 20 macht das Ziel einer dauerhaften Erinnerung an die Ereignisse von 1989/90 deutlich. Die Erinnerung an die jüngere Vergangenheit verblasst zunehmend. Manfred Sörgel verweist auf die Standortdebatte und die intensiven Beratungen zum geplanten IDZ. Er macht deutlich, dass als Ergebnis dieser Debatte die vorgeschlagene Neubau-Variante sowohl unter Investitionsgesichtspunkten als auch im Hinblick auf ein kostengünstiges Betreiberkonzept am sinnvollsten ist. Der unübersehbare Anlaufpunkt einer Tourist-Information ist im Kern der ideale Standort, um Gäste der Stadt willkommen zu heißen und Plauens Attraktionen zu vermitteln. Dazu gehört auch der zum Wasserwerfer missbrauchte Tanklöschzug, der hier am eindrucksvollsten in Szene gesetzt werden kann. Hier – am authentischen Ort der Geschehnisse vor 30 Jahren.

https://youtu.be/P91yHNi1LU0

Stimmen für ein IDZ (25): Mario Goldstein

Mario Goldstein, vielen Vogtländern bekannt als Gründer des Freiträumer-Festivals, begrüßt die Einrichtung eines Informations- und Dokumentationszentrums im Herzen von Plauen. Als er jüngst die ehemalige deutsch-deutsche Grenze auf einer Länge von fast 1.400 km Länge zu Fuß abwanderte, konnte er die Transformation von einem Todesstreifen zur Lebenslinie hautnah miterleben. Dabei wurde ihm klar, dass es wichtig ist, die Erinnerungen an die Vergangenheit wach zu halten. Die Erfahrungen von damals bestimmen – ob bewusst oder unbewusst – unser Denken heute. Ein IDZ sollte seiner Meinung nach dort stehen, wo die Menschen im Zuge der Friedlichen Revolution gemeinsam auf die Straße gingen. Er ist überzeugt, dass dieses IDZ ein Magnet wird – nicht nur für Touristen, sondern auch für die Vogtländer selbst.

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Stimmen für ein IDZ (24): Gerold Kny

Gerold Kny opponierte im Herbst 1989 als Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Plauen gegen den Einsatzbefehl der Volkspolizei, Tanklöschfahrzeuge gegen friedlich demonstrierende Menschen einzusetzen und legte seine humanistischen Beweggründe in einem Brief vom 8. Oktober 1989 an die Stadt Plauen offen. Entsprechend erinnert er an die Vorreiter von einst, beginnend bei der Aufdeckung der Wahlfälschung, und freut sich über das ungebrochene Interesse der Bürger an den damaligen Ereignissen. Ein Grund für den heutigen Bezirksschornsteinfeger Gerold Kny, dafür etwas zu tun und an der historischen Stelle ein Informations- und Dokumentationszentrum zu errichten.

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Stimmen für ein IDZ (22): Gunter Lochbaum

Der ehemalige Sächsische Landtagsabgeordnete aus Plauen, Gunter Lochbaum, sieht in der Diskussion um ein IDZ die einmalige Chance, die Besucher Plauens an die geschichtliche Bedeutung der Stadt in der Friedlichen Revolution 1989 zu erinnern. Es gehört nach seiner Meinung selbstverständlich in das Zentrum der Stadt, dort, wo Besucher zuerst hinkommen und wo der Geburtsort der Friedlichen Revolution war.

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Stimmen für ein IDZ (23): Dieter Glied

Dieter Glied betreibt gemeinsam mit seiner Schwester das Hotel Alexandra in Plauen. Da er somit viel mit Gästen der Stadt im Gespräch ist, weiß er, dass viele von ihnen die Tourist-Information schlecht finden. Er wünscht sich daher ein separates, größeres gut sichtbares Gebäude, das gleichzeitig über die Friedliche Revolution 1989 informiert und somit Werbung für die Stadt gemacht wird.

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Stimmen für ein IDZ (21): Gerd Naumann

Der Historiker und langjährige wissenschaftliche Mitarbeiter im Vogtlandmuseum erinnert als Gründungsmitglied an das Vereinsziel von Vogtland 89, einen Informations- und Vermittlungsort zum Thema Friedliche Revolution zu schaffen. Gerd Naumann sieht das IDZ perspektivisch als außerschulischen Lernort, wo Zeitzeugen der jüngeren Geschichte mit Kindern und Jugendlichen zusammenkommen, aber auch als aktive Netzwerkstelle und Institution mit sachsenweiter Ausstrahlung. Ihm ist eine moderne Struktur dieser Einrichtung wichtig – mit einer finanzierbaren Leistungsstruktur in Trägerschaft der Stadt Plauen. Dabei ist ihm das Konzept wichtiger als der Standort.

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Stimmen für ein IDZ (19): Helko Grimm

Helko Grimm, Unternehmer aus Plauen und viele Jahre kommunalpolitisch engagiert, freut sich, dass nun über 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution an diese Zeit mit einem IDZ erinnert werden soll. Wichtig ist Grimm, dass mit einem Neubau dauerhaft und professionell die Möglichkeit geschaffen würde, jene Geschichte zu erzählen, die mit der friedlichen Demonstration in Plauen begann und 1 Jahr später mit der Deutschen Einheit ihre Vollendung fand. Die Synergien mit der Tourist-Information liegen auf der Hand.

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Stimmen für ein IDZ (18): Petra Thieme

Petra Thieme ist ehrenamtlich u.a. im Kunstverein Plauen engagiert. Sie verweist daher auf das große Interesse an Ausstellungen zur Friedlichen Revolution, wie sie in den letzten Jahren in der Malzhaus-Galerie stattgefunden haben. Sie hält den Vorschlag eines Neubaus an der Melanchthonstraße aus mehrerer Hinsicht für ideal: als zentralen Anlaufpunkt für Gäste der Stadt ebenso wie als Informations- und Dokumentationszentrum, das die Erinnerung an das bewegende, historische Ereignis von 1989 präsentiert. Ein aktueller Bezug könnte zudem hergestellt werden, indem im IDZ auch Veranstaltungen oder Workshops zum Thema Freiheit und Demokratie angeboten werden.

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