Partnerschaftsweg Hof-Plauen

Der Weg verbindet die beiden Partnerstädte Hof und Plauen. Er führt von Rathaus zu Rathaus und knappe 35 km durch eine der schönsten Gegenden des Vogtlands. Entstanden kurz nach der Wiedervereinigung Deutschlands steht er symbolisch für diese. Im Bereich des ehemaligen Grenzgebietes trifft er auf unverbrauchte Natur mit enormen landschaftlichen und baulichen Reizen. Der Wanderweg ist gut begehbar, mit blauen Kennzeichen beschildert und verläuft in weiten Teilen identisch mit dem Jakobsweg (Pilgerpfad). In Hof und Plauen sind zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu besichtigen und der Wanderer hat viele Möglichkeiten zum Einkehren und Übernachten.

Sächsisches Geschichtscamp 2015 in Plauen

Das Geschichtscamp 2015 fand in Plauen statt, einer Stadt, die sowohl im Grenzgebiet der ehemaligen DDR lag als auch im Herbst 1989 eine bedeutende Rolle spielte. Das Geschichtscamp bot Schülerinnen und Schülern an diesem Ort die einmalige Chance, sich 25 Jahre nach der Wiedervereinigung intensiv mit der Geschichte der deutschen Teilung und den Folgen für die Menschen in der DDR zu befassen.



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Gedenktafeln auf dem Schlossberg Plauen

Zwei Gedenktafeln an der Mauer des ehemaligen Gefängnisses. Zum einen für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft während der Nazi-Zeit, zum anderen für die Opfer von politischer Verfolgung in der SBZ und der DDR von 1945 bis 1989. Zuletzt wurden in den Abendstunden des 7. Oktober 1989, nach der ersten friedlichen Demonstration für Freiheit und Demokratie, wahllos Bürgerinnen und Bürger aus Plauen hinter diese Mauern verschleppt und menschenunwürdig behandelt. Die Haftanstalt wurde 2007 geschlossen und im Zuge des Ausbaus der Staatlichen Studienakademie Plauen abgerissen. Dies soll nun ein Ort der Bildung, aber auch der Erinnerung sein.